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Dr. h.c. Hannes Schmid

Der Marlboro-Cowboy machte den Schweizer Fotografen Hannes Schmid weltberühmt. Jetzt nutzt dieser seine unbändige Energie, um den Ärmsten der Welt zu helfen.

'Die Willkür Leben zu retten.'


Das Leben von Hannes Schmid gleicht einer Abenteuergeschichte. Er suchte Kannibalen und wurde von ihnen fast umgebracht. Als Fotograf war er mit den grössten Rockstars auf Tournee und schuf mit dem Marlboro Man eine weltbekannte Ikone. In Kambodscha traf er Slum- und Müllhaldenkinder, begann zu helfen, merkte aber schnell, dass es nicht nachhaltig ist. Anstatt aufzugeben entwickelte er mit seinem Projekt «Smiling Gecko» eine neue Vision von Hilfe.

 

«Wir holen die Leute aus dem Elend, zurück aufs Land», sagt Schmid. Und gerät ins Grübeln. Wie gerecht ist es, einer Handvoll Menschen zu helfen, wenn der grosse Rest im Dreck zurückbleibt? Wie ist diese Willkür, wie Schmid es nennt, zu rechtfertigen? Bis jetzt hat Smiling Gecko viel erreicht, das Hotel bewirtet bereits zahlreiche Gäste aus dem Westen. Gibt es eine Garantie, dass es so weitergeht? «Die Verantwortung erdrückt mich. Die Leute vertrauen mir. Es muss funktionieren.»  (Blick.ch, 2016)

Kambodscha hat seit Mitte des letzten Jahrhunderts jahrzehntelange Bürgerkriege, die direkten Auswirkungen des Vietnamkriegs und die Schreckensherrschaft der Roten Khmer erlebt. Als Folge davon zählt Kambodscha heute zu den ärmsten Ländern der Welt. Allein in der Hauptstadt Phnom Penh leben zehntausende Kinder auf der Strasse und sind Hunger, Krankheit und Missbrauch ausgesetzt. Um diesen Kindern und ihren Familien eine gesicherte Lebensgrundlage zu bieten, sind Hilfsmassnahmen vor Ort notwendig.

Smiling Gecko hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Hilfe zu leisten – als Direkthilfe und durch Unterstützung anderer NGO’s, dort wo die Not am grössten ist und darüber hinaus auch als nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe mit dem ganzheitlichen Clusterprojekt.

http://www.smilinggecko.ch